Den Tagesanbruch wollten wir mit den Bettelmönchen begehen, die von 6 Uhr an in Einerkolonnen aus ihren Klöstern kommen und schweigend durch die Strassen der Stadt gehen.
Jeder trägt ein Gefäss, das vor allem von den Frauen mit “Sticky Rice” und anderen Lebensmitteln gefüllt wird. Dieses Ritual geht in grosser Ruhe vonstatten.
Die Mönche bedanken sich nicht für diese Gaben, denn sie sind diejenigen, die geben! Wer den Mönchen Essen schenkt, hat im nächsten Leben die besseren Karten! Und deshalb bedanken sich die Spender bei den heiligen Männern.
Aber irgendetwas stimmte bei dieser Zeremonie nicht ganz: Ich kam mir schon fast deplatziert vor, als ich feststellte, dass diesem Anlass fast mehr eifrig knipsende Touristen als orangefarben gekleidete Mönche beiwohnten. Busweise wurden da etwa Japaner herangekarrt...
Nach dem Umzug in ein besseres als das von Mae aus Huay Xai ausgesuchte Hotel, streiften wir in der sehr übersichtlichen Stadt umher, die zwischen dem Mekong und dem Nam Kahn gebettet wurde. Ideal also für einen gemächlichen Sonntagsspaziergang, bei dem wir wegen der hohen Temperaturen doch ins Schwitzen gerieten.
Hanspi geniesst in der Scandinavian Bakery einen Cappuchio und ein Croissant. Die Punschkugel danach war ihm dann doch etwas zu exotisch...
Am Abend Treffen mit Merja, einer sehr symphatischen Finnin, die wir zwei Tage zuvor auf dem Schiff nach Luang Prabang kennen gelernt hatten.
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