Bei meinem Aufenthalt vor zwei Jahren bin ich zum höchsten Pass der Insel gefahren und habe nicht nur einmal, sondern 3-Mal die Geburt eines neuen Tages miterlebt. Das passiert, wenn der erste Lichtstreifen den dunklen Horizont zart aufhellt und ein diffuses Dämmerlicht beginnt.
Und genau in diesem Moment hält die Natur ihren Atem an. Grillen, Vögel und Affen, die vorher munter herumgelärmt haben, werden schlagartig ruhig. Auch die Hähne im Tal, die sich alle schon gegenseitig geweckt haben, sind ruhig. Diese Stille hält für vielleicht 30 Sekunden an. Und dann gehts los. Nun jubelt, schreit, krächzt und kräht jeder und jede den neuen Tag mit Inbrunst und doppelter Lautstärke an. Das wirkt wie eine Schallwelle, welche alle bedrückenden, unguten Gefühle einfach wegfegt. In diesem Moment fühle ich mich dann eins mit der Natur, dem Universum wie sonst nie!
1 Kommentar:
Lieber Etienne
vilen Dank für die herrlichen Bilder und die eindrücklichen Beschreibungen. Es muss ein unbeschreibliches Gefühl sein, wenn man so vom neuen Tag begrüsst wird. Geniesse noch die warme Zeit, denn bei uns herrscht Windstärke 9 und danach ist Schnee angesagt. Yvonne hat uns die Verpflegung gebracht, da wir beide die Grippe spüren. Ganz liebe Grüsse auch von Agnes
Weiterhin viel Vergnügen wünscht dir
Hanspeter
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