Man pferchte uns Passagiere auf schmale, enge Holzbänckchen bei deren Anblick wir uns fragten, wie wir wohl die nächsten 7 h überleben sollten.
Aber wir hatten noch Glück! Der Ansturm von Reiselustigen, die auch ein Ticket für diese Fahrt erstanden hatten,riss nicht ab. Man quetschte die armen Touristen in den Maschinenraum und in die Schlafstätten der Besatzung. “Chrüzbiigi” würden wir das nennen.
Nach der uns fast unendlich erschienenen 7-stündigen Fahrt langten wir in Pak Beng an. Die meisten der über 200 Passagiere wollte das temporäre Gefängnis, den Karnickelstall, möglichst schnell verlassen. Es erwartete sie aber kein Landesteg sondern ein steiles, steiniges Bord, auf das sich die Menschen drängten, über Schiffshaltetaue stolperten und so schnell wie möglich eine Bleibe für die Nacht suchten.Abendstimmung bei Pakbeng
Wir waren um unsere Taschenlampen froh, denn als wir beim Hotel anlangten, war es bereits stockfinster und die Strasse voller Löcher und, wie in hierin kleineren Kaffs üblich, ungeteert.
Pak Beng lebt nur vom Tourismus. und zwar von den Schiffsreisenden, die hier ihre zweitägige Reise von oder nach Luang Prabang unterbrechen müssen. So ist vom Einnachten an bis 22:30, wenn der Strom abgeschaltet wird, die Hölle los, dann allerdings wird es schlagartig still, da auch die Generatoren abgeschaltet werden.Diese klaren Worte sprechen für sich selbst...
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