Montag, 2. Februar 2009

2. Februar 2009: Phnom Penh - Siem Reap

Ja, die Strassen sind besser als in Laos, aber nicht viel. Hier wird dafür auch schneller gefahren. Und dann artet es fast in dieselbe Holperei aus wie in Laos.

Der Bus ist gross und einigermassen bequem. Ausser dem Gaspedal ist die Hupe das wichtigste Instrument des Fahrers. Vom Bremsen hält er nicht viel. Dafür braucht er sein Horn umso ausgiebiger. Nein, Horn ist nicht der richtige Ausdruck, vielleicht eher Fanfare? Nein, es ist so eine Pressluftsirene, wie sie oft auf dem Fussballplatz eingesetzt wird. Aber mit diesem Kaliber würde man die Fans auf den drei Sitzreihen vor sich glatt wegpusten.

Gehupt wird wegen allem und jedem. Jeder Velofahrer, der nicht in den Strassengraben fährt, wenn der Riesenbus anrauscht, wird bedacht, ebenso wie die niedlichen Pferdefuhrwerke mit den ponyähnlichen Zugpferdchen, oder die 100ccm-Töffs, die zum Teil mit ganzen Familien beladen sind, 3 und mehr Personen sind keine Seltenheit. Gehupt wird auch bei den langsamer fahrenden Lastwagen, kleinen Bussen usw.

Einschlafen ist auf dieser sechsstündigen, ca. 400 km langen Fahrt von Phnom Penh nach Siem Reap nicht möglich. Ab und zu wird auch gehalten und es werden Einheimische ein- und ausgeladen. Der VIP-Bus als regionales Verkehrsmittel.

Besonders abenteuerlich war der Mittagshalt. Die Passagiere strömten aus dem Bus und wurden von netten Frauen empfangen, die da frittierte Riesenspinnen, Heuschrecken und andere Käfer feilboten. und um zu demonstrieren, dass man das tatsächlich essen kann, bissen sie den Viechern vor den vor Schreck erstarrten Touristen den Kopf ab und liessen ihn zwischen den Zähnen knacken.

Tja, die Kauffreude der Westler hielt sich in sehr engen Grenzen. Zum Glück wurden auch noch frische Früchte, Bananen, Ananas, Melonen, Papaya und Mangos angeboten.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Lieber Etienne
Wir gratulieren dir zu deinem

GEBURTSTAG

und wünschen dir alles Gute und weiterhin interessante Erlebnisse im mittleren Osten

Liebe Grüsse
Agnes und Hanspeter