Dienstag, 17. Februar 2009

17. Februar 2009: Beobachtungen

Gestern war ein fauler Tag. Und bis zu meinem Abflug werde ich wahrscheinlich keine dicken Stricke mehr zerreissen. Ich versuche, noch so viel Sonne wie möglich zu tanken.

Abendlicher Blick auf den Pool in meinem Hotel
Die Wetternews aus der Schweiz sind ja nicht sehr ermutigend. In La Brévine im Jura werden wie hier in Bangkok 31 Grad gemessen. in der Schweiz steht jedoch ein fettes Minus vor dieser Zahl!

Bild, wenn ich mich vom Pool wegdrehe...

Am Abend habe ich mir ein muslimisches Halal-Dinner geleistet. Dabei habe ich einen älteren Herrn studiert. Ein Muslim, dunkle Haut, weisser Spitzbart, goldene Brille, ein grosser goldener Siegelring am kleinen Finger der rechten Hand, Wollkäppi, beige, orientalische Kleidung.

Dieser Mann trank auf eine ganz eigenartige Art. Er hielt das Wasserglaas mit beiden Händen und kippte es jeweils so, dass sich grosse Schlucke in seinen Mund ergossen. Das Wasser hielt er lange im Mund. Bei seiner bedächtigen, fast andächtigen Art zu trinken, hatte ich den Eindruck, dass Wasser ihm sehr viel bedeutet.

Dies hat mich irgendwie berührt und daran erinnert, dass Wasser ein kostbares Gut ist, das nicht einfach gedankenlos konsumiert oder verschwendet werden sollte. Es ist wert, genossen zu werden wie ein guter Wein.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Lieber Etienne
Ja geniesse die Wärme und die Sonne. bei uns liegen 10 cm Neuschnee und es schneit und schneit.
Ich wünsche dir noch einen gebührenden Abschluss deiner eindrücklichen Reise und wünsche dir eine angenehme Rückreise.
Liebe Grüsse
Hanspeter und Agnes.